Impfzentren

Schließung der Impfzentren
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Bilanz der Impfzentren: Mehr als fünf Millionen Impfungen in 235 Tagen

Nach 235 Tagen war endgültig Schluss! Seit dem 30. September haben alle 28 Impfzentren in Westfalen-Lippe geschlossen. Sie dienten als zentrale Anlaufstelle, in der sich Menschen gegen eine COVID-19-Infektion impfen lassen konnten.

„Unser aufrichtiger Dank geht an die tausenden Ärztinnen und Ärzte und medizinischen Fachkräfte, die jeden Tag mit viel Herzblut im Einsatz waren und immer wieder kurzfristige Änderungen umsetzen mussten“, sagt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

Dabei waren sie Einrichtungen des Landes NRW, organisiert von den Kreisen / kreisfreien Städten mit der Unterstützung durch die KVWL. Die Größe der Impfzentren richtete sich nach dem Bevölkerungsanteil der jeweiligen Stadt bzw. des jeweiligen Kreises.

Die wichtigste Zahl aus der Bilanz?

Mehr als fünf Millionen Mal gab es in den Zentren den Piks gegen Corona! Die Impfzentren zeichneten sich durch eine gute Organisation und Logistik aus, noch wichtiger waren jedoch die Menschen in den Zentren, die die Impfungen durchführten. Mehr als 20.000 Ärzte und medizinische Fachkräfte griffen zu Spritze und Tupfer, um zunächst die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger zu impfen, anschließend folgten die restlichen Altersgruppen.

Wichtige Information zu den Zweitimpfungen

Durch den empfohlenen Abstand von drei bis sechs Wochen zwischen Erst- und Zweitimpfung bei den mRNA-Impfstoffen können Patienten, die ihre Erstimpfung in einem Impfzentrum erhielten, bei der Zweitimpfung auf ihren Haus- bzw. Kinderarzt zurückgreifen. Für den Fall, dass Patienten keinen festen Hausarzt haben, steht hier eine Liste von Praxen bereit, die die Zweitimpfung für diese Gruppe anbieten.