Praxisbesuch

Ärztin mit Schutzkleidung im Gespräch mit einet Patientin
© DC-Studio | AdobeStock

Darauf sollten Sie bei einem Praxisbesuch achten

Ganz wichtig: Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem Virus infiziert haben könnten, rufen Sie immer zuerst Ihre Arztpraxis an oder senden Sie eine E-Mail! So ersparen Sie sich auch unnötige Wege.

Geben Sie der Praxis am Telefon oder in Ihrer E-Mail alle erforderlichen Informationen, etwa zu Ihren Krankheitszeichen oder zu einem Kontakt mit einer positiv getesteten Person. Die Praxis kann Ihnen dann auch mitteilen, an wen Sie sich am besten wenden, beispielsweise um sich testen zu lassen.

Wenn Sie dann einen Termin erhalten haben, tragen Sie auf dem Weg dorthin eine Mund-Nasen-Bedeckung (ab dem 25. Januar 2021 eine medizinische Maske) und vermeiden Sie möglichst den Kontakt zu anderen Personen. Gehen Sie bitte auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung zu einem Arzt oder in eine Bereitschaftspraxis! So schützen Sie sich und andere.

So erhalten Sie bei Bedarf einen Krankenschein

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz: AU-Bescheinigung oder umgangssprachlich Krankenschein oder gelben Schein, stellen Ärztinnen und Ärzte nur für Sie aus, wenn Sie krank sind. Beispielsweise wenn Sie stark husten oder Fieber haben.

Wenn Sie also keine Krankheitszeichen haben, darf kein Arzt Sie krankschreiben – auch nicht, wenn ein Test positiv ergeben hat, dass Sie das Coronavirus in sich tragen. Für eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber: Wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.

Es wird dann prüfen, ob es eine Quarantäne anordnet. Falls ja: erhalten Sie dort auch die Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber. Sie erhalten Ihr Gehalt dann genauso wie bei einer Krankschreibung. Die Quarantäne ordnet das Gesundheitsamt an, um andere Personen vor einer Ansteckung zu schützen.

Auch in den folgenden Situationen darf Ihr Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen, sofern Sie nicht krank sind:

  • wenn Sie Ihre Kinder zu Hause betreuen, weil die Kitas und Schulen geschlossen sind oder
  • wenn Ihr Arbeitgeber Sie vorsorglich nach Hause geschickt hat.

Bitte beachten Sie die Maskenpflicht  
Keine tägliche Testpflicht für genesene oder geimpfte Mitarbeiter

Das Landesgesundheitsministerium (MAGS) hat auf die scharfe Kritik zum neugefassten Infektionsschutzgesetz reagiert!  Arbeitgeber und Beschäftigte in Arztpraxen müssen keinen tagesaktuellen Antigentest machen – die tägliche Testpflicht für immunisierte Mitarbeiter ist ausgesetzt. 

Für Begleitpersonen wie z. B. Eltern oder Betreuer gelten die gleichen Test- und Hygieneanforderungen wie für Patienten.
Besucher in Praxen und anderen Gesundheitseinrichtungen müssen hingegen seit Mittwoch, 24.11.2021 einen tagesaktuellen Antigentest vorlegen – unabhängig davon, ob sie geimpft oder genesen sind. (Weitere Informationen).

Darüber hinaus gilt bereits seit dem 27. April 2020 in nordrhein-westfälischen Arztpraxen eine Maskenpflicht – unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands. Die Patienten sind verpflichtet, ihre eigenen Masken mitzubringen.

Laut der Coronaschutzverordnung des Landes NRW in der ab dem 24. November 2021 gültigen Fassung dürfen dabei weiterhin nur medizinische Masken zum Einsatz kommen. Medizinische Masken im Sinne dieser Verordnung sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 oder diesen vergleichbare Masken (KN95/N95). Weitere Infos zum Thema Hygienemaßnahmen und Schutzausrüstung finden Sie hier

Diese Verordnung ist bis zum 21. Dezember 2021 gültig.