Asymptomatische Testungen

Ein Mediziner nimmt einen Nasenabstrich einer potentiell erkrankten jungen FrauNasenabstrich einer jungen Patienten durch medizinisches Personal
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Zusätzlich zu den Testungen von Personen mit Symptomen, setzt die Politik aktuell auf Testungen bestimmter asymptomatischer Personengruppen auf SARS-CoV-2, um eine weitere Ausdehnung der COVID-19-Erkrankungen zu verhindern. Hierzu zählen beispielsweise engste Kontaktpersonen und Mitarbeiter sowie Bewohner in medizinischen Einrichtungen. Wer getestet werden darf, ist in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW (gültig seit 12.01.22) geregelt. 

Bürgertestungen wieder kostenlos

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich wieder kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die dies regelt, trat am 13. November in Kraft. Damit hat dann jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche – und dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Wichtig: Sofern ein Antigen-Schnelltest oder Selbsttest den Verdacht auf eine Infektion anzeigt, war in der Vergangenheit eine Bestätigung durch einen PCR-Test erforderlich. Angesichts der Engpässe bei PCR-Tests infolge der Omikron-Welle sollen die Tests prioritär bei Risikopatienten sowie bei Personal in Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden. Dazu werden die Nationale Teststrategie und die Coronavirus-Testverordnung angepasst und die Details festgelegt. Beachten Sie die Änderungen durch den Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern vom 24. Januar 2022.

Wichtig ist ebenso: Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme und entbindet nicht von Hygiene- und Schutzmaßnahmen (Stichwort AHA+L-Formel).