Abweichung vom Bund: In NRW gilt nach wie vor die COVID-19-Testpflicht für Arbeitgeber und Beschäftigte

Bannerbild: Frau beim Coronatest
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Nach dem Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zum 15. März 2022 hat der Bund zum 18. März 2022 das Infektionsschutzgesetz angepasst und bundesweit zahlreiche Corona-Einschränkungen aufgehoben - auch die COVID- 19-Testpflicht für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Arztpraxen. Aufgrund des derzeitig sehr hohen Infektionsaufkommens hat das Land NRW parallel dazu genau diese zuvor bundesweit gültige Testpflicht nun in die Coronaschutzverordnung NRW übernommen und bis zum 2. April 2022 weitergeführt. Das bedeutet für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher (ausgenommen Patientinnen und Patienten) in Arztpraxen, dass die COVID-19-Testpflicht hier nach wie vor Gültigkeit hat.

Wie bisher ist demnach mindestens zwei Mal pro Woche ein Antigentest zur Eigenanwendung ohne Überwachung vorgegeben, wenn Arbeitgeber und Beschäftigte vollständig geimpft oder genesen sind. Personen ohne vollständige Immunisierung benötigen einen negativen Testnachweis in Form eines PoC-Antigentests (nicht in Eigenanwendung und nicht älter als 24 Stunden) oder PCR/PoC-PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Die tägliche Nachweiskontrolle und Dokumentation liegt ebenfalls nach wie vor in der Verantwortung des Arbeitgebers bzw. Praxisinhabers.

Praxisschließungen: Monitoring wird eingestellt

Das Monitoring zur coronabedingten Schließung von Arztpraxen in Westfalen-Lippe wird eingestellt. Eine verpflichtende Meldung über eine entsprechende Schließung bei der für Sie zuständigen KVWL-Bezirksstelle ist nicht mehr notwendig.