Novavax-Dosen voraussichtlich ab April bestellbar

Apothekerin hält Rezept in der Hand
© Cineberg I Adobe Stock

Aktualisierung, 28. Februar, 12.50 Uhr: Impfungen mit Nuvaxovid angelaufen

Die Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCIs) der Kreise und kreisfreien Städte werden seit dem 26. Februar mit dem Impfstoff Nuvaxovid von Novavax beliefert. Voraussichtlich ab April können auch die Praxen den Novavax-
Impfstoff bestellen. Über die Details informieren wir Sie rechtzeitig.

Ursprüngliche Meldung, 25. Februar, 7.26 Uhr:

Die Bestellsituation für COVID-19-Impfstoffe ist unverändert. Arztpraxen können für die Woche ab 7. März erneut bis zu 240 Impfstoffdosen von BioNTech/Pfizer beziehen. Der Impfstoff von Moderna sowie der Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer können unbegrenzt bestellt werden. Den Impfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax werden Vertragsärzte frühestens ab dem zweiten Quartal erhalten.

Nach einer Entscheidung des Krisenstabs der Bundesregierung gehen die ersten 1,4 Millionen Dosen an die Länder und sollen dort ab Montag zur Verfügung stehen. Der Impfstoff soll vorrangig Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich angeboten werden, die noch nicht geimpft sind. Einzelne Länder haben inzwischen angekündigt, einen Teil der ersten Novavax-Dosen an die Arztpraxen weiterzureichen. Für die Abrechnung gibt es wie bei den anderen COVID-19- Impfstoffen eigene Pseudonummern (beachten Sie die Infobox).

Auch im Impf-DokuPortal für die tägliche Meldung der durchgeführten Impfungen steht ab 28. Februar ein entsprechendes Feld für Novavax-Impfungen bereit. Hinweise zur Impfstoffbestellung Die Impfstoffbestellung für die Woche vom 7. bis 13. März erfolgt bis Dienstag (1.3.) 12 Uhr. Praxen können bis zu 240 Dosen (40 Vials) des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer je Arzt anfordern. Für den Impfstoff von Moderna gibt es weiterhin keine Höchstbestellmenge.

Auch beim Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer für 5- bis 11-Jährige können Ärzte so viel bestellen wie sie benötigen. Das Bundesgesundheitsministerium appelliert an die Arztpraxen, nur so viel Impfstoff zu bestellen, wie sie innerhalb von einer bis maximal zwei Wochen verimpfen können, um Verwurf zu vermeiden. Aufgrund des aktuellen Bestellrhythmus bestünden Planungsunsicherheiten für die Arzneimittelgroßhandlungen, hieß es. Dort würden mitunter mehr COVID-19-Impfstoffe bereitgehalten, als tatsächlich abfließen. Hierdurch könne es im Einzelfall vorkommen, dass Impfstoffe ausgeliefert würden, die nicht mehr so lange im Kühlschrank haltbar seien.

Beachten Sie unsere Informationen zu den verschiedenen COVID-19-Impfstoffen.

Impfstoffbestellung bis 1. März, 12 Uhr, für die Woche vom 7. März bis 13. März

BioNTech/Pfizer liefert seit 31. Januar auch Dosen als Fertiglösung aus. Kappe und Etikett der Durchstechflaschen sind bei diesen Vials grau.

Impfstoffe

Der Bund stellt den Arztpraxen für die Woche ab 7. März Impfstoff von BioNTech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson zur Verfügung.

Bestellmenge

  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty: Höchstbestellmenge 240 Dosen je Arzt/Ärztin
  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty für 5- bis 11-Jährige: keine Höchstbestellmenge
  • COVID-19-Impfstoff Spikevax: keine Höchstbestellmenge
  • COVID-19-Impfstoff Janssen: keine Höchstbestellmenge

Das Bundesgesundheitsministerium appelliert, nur so viel Impfstoff zu ordern, wie in der jeweiligen Woche verimpft werden kann. Es sei auch in den kommenden Wochen ausreichend Impfstoff vorhanden.