Attest für Personen mit Vorerkrankungen

Arzt schreibt einen Bericht.
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Ab dem 30.04.2021 können Personen mit Vorerkrankungen aus der 2. Priorisierungsgruppe auch einen Impftermin über die Terminplattform der KVWL vereinbaren. Bürger, die hier einen Termin buchen, müssen ihre Impfberechtigung am Impfzentrum mit einem ärztlichen Attest nachweisen. 

Aus diesem Grund ist damit zurechnen, dass in den nächsten Tagen vermehrt Patienten in Ihren Praxen den Wunsch äußern, ein solches Attest ausgestellt zu bekommen. Eine Vorlage für ein Attest finden Sie hier. Welche Krankheitsbilder in welche Priorisierungsgruppe fallen entnehmen Sie bitte der folgenden Übersicht

Die wichtigsten Informationen in Kürze:

Wer benötigt ein Attest?

Ein Attest wird erst ab der Priorisierungsgruppe zwei relevant, weil dann auch jüngere Personen mit Vorerkrankungen geimpft werden können. Die Personen benötigen eines solches Zeugnis aber nur dann, wenn sie nicht schon aufgrund ihres Alters bevorzugt Anspruch haben.

Was sollte auf dem Attest stehen?

Der Arzt muss auf dem Attest keine Details angeben. Eine formlose Bescheinigung, dass eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 3 Ziffer 2 beziehungsweise von Paragraf 4 Ziffer 2 der Coronavirus-Impfverordnung besteht, reicht aus. In den beiden Paragrafen sind die Krankheiten aufgeführt, bei denen eine Impfung prioritär erfolgen sollte.

Wie wird die Leistung vergütet?

Für die Ausstellung der Atteste erhalten Ärzte laut der Impfverordnung eine pauschale Vergütung von 5 Euro. Hinzu kommen 0,90 Euro, wenn der Versand per Post erfolgt. Die Abrechnung erfolgt über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung.