Drei Millionen Impfstoffdosen für die Woche vom 14. bis 20. Juni - Hinweise zur Bestellung

Apothekerin hält Rezept in der Hand
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Die Arztpraxen erhalten in der dritten Juniwoche rund drei Millionen Impfstoffdosen. Dies ist etwas weniger als in der kommenden Woche. Die Liefermenge hat das Bundesgesundheitsministerium am 04. Juni bekanntgegeben.

Der Großteil der Impfstoffe kommt danach erneut von BioNTech/Pfizer: Das Pharmaunternehmen stellt in der Woche vom 14. bis 20. Juni 2,42 Millionen Impfstoffdosen bereit. Von AstraZeneca gehen rund 400.000 Dosen an die Arztpraxen. Auf lediglich 240.000 Dosen reduziert wurde die Menge von Johnson & Johnson. Das ist nur die Hälfte von dem, was die Praxen in der kommenden Woche an Janssen-Impfstoff bekommen.

Bestellmenge für die Woche vom 14. bis 20. Juni

Die Bestellung für die Woche vom 14. bis 20. Juni erfolgt bis Dienstag 12 Uhr (8. Juni). Aufgrund der geringen Impfstoffmenge steht pro Arzt wieder nur eine begrenzte Anzahl an Dosen bereit.

Vom COVID-19-Impfstoffe Comirnaty® können für Erstimpfungen maximal 24 Dosen (4 Vials) je Arzt geordert werden, von Vaxzevria® maximal 20 Dosen (2 Vials). Wegen der geringen Impfstoffmenge und anstehender Zweitimpfungen ist es möglich, dass Ärzte von BioNTech/Pfizer nur ein bis zwei Vials und von AstraZeneca nur ein oder kein Vial für Erstimpfungen erhalten.

Eine Obergrenze gibt es wegen der reduzierten Liefermenge diesmal auch für den Impfstoff von Johnson & Johnson: Bis zu 25 Dosen (5 Vials) können davon geordert werden. Da nur 240.000 Dosen bereitgestellt werden, kann es passieren, dass nur zwei Vials ausgeliefert werden.

Für Zweitimpfungen verwenden Ärzte wie bisher ein separates Rezept. Sie geben darauf die Anzahl der Dosen an, die sie in der Woche vom 14. Juni bis 20. Juni benötigen, um Patienten unter Einhaltung der empfohlenen Impfabstände zum zweiten Mal impfen zu können. Für diese Bestellungen gibt es keine Obergrenzen.

Tagesaktuelle Dokumentation der Impfungen erforderlich

Das Bundesministerium für Gesundheit hat darauf aufmerksam gemacht, dass möglichst keine Impfstoffvorräte angelegt werden sollen und die Impfungen tagesaktuell dokumentiert werden müssen. Dies sei für die Planung und Bereitstellung des vertragsärztlichen Impfstoffkontingents erforderlich.