Pflicht zum Tragen medizinischer Masken wird ausgeweitet

Eine junge Frau trägt eine medizinische Schutzmaske
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Medizinische Masken sollen im öffentlichen Raum zunehmend die Mund-Nase-Bedeckungen („Alltagsmasken“) ablösen. Das haben die Ministerpräsidenten der Länder in ihrer Schaltkonferenz mit der Bundeskanzlerin am 19. Januar beschlossen. Unter den Begriff „medizinische Masken“ fallen demnach sowohl so genannte OP-Masken als auch FFP2- bzw. KN95-Masken. Diese müssen ab sofort sowohl in öffentlichen Verkehrsmitteln als auch in Geschäften getragen werden.
Für das Personal in Alten- und Pflegeheimen ist eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske vorgesehen, sofern ein direkter Kontakt mit den Bewohnern gegeben ist.

Darüber hinaus werden die im Dezember zur Eindämmung der Pandemie beschlossenen Maßnahmen (Schließung von Schulen und KiTas, Kontaktreduzierung, flächendeckende Ausweitung der Home-Office-Regelung etc.) zunächst bis zum 14. Februar verlängert. Begründet wird die Verlängerung und teilweise Verschärfung der Schutzmaßnahmen vor allem mit der Gefahr einer raschen Ausbreitung von Mutationen des SARS-CoV-2-Virus. Hier sei das Risiko einer schnellen Ausbreitung deutlich höher als bei der Ursprungsform. Dadurch steige auch die Gefahr einer „schwerwiegenden Verschärfung der pandemischen Lage“ heißt es in dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz.

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung vom 25. Januar finden Sie hier.