Impfstoffe

Impfmittel Verarbeitung – Impfzentrum Münster
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Impfmittel Verarbeitung – Impfzentrum Münster

Aktuell sind in Deutschland sechs Impfstoffe zugelassen: der Impfstoff Comirnaty® von BioNTech, in drei Formulierungen, der Impfstoff Spikevax® von Moderna®, der Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca und der Impfstoff von Janssen Cilag von Johnson & Jonhnson und Covid-Vaccine-Valneva® von Valneva.

Zu den fünf zur Grundimmunisierung zugelassenen Impfstoffe gibt es seit Anfang September zwei Omikron-angepasste Impfstoffe Comirnaty® 15/15 µg/Dosis (Original/Omicron BA.1) und Spikevax® 0,10 mg/ml (Original/Omicron BA.1). Beide sind nur zur Auffrischimpfung nach Grundimmunisierung ab 12 Jahren zugelassen.

Seit Mitte September ist auch ein an die Virusvarianten Omicron BA.4 und BA.5 angepasster COVID-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer zur Auffrischung zugelassen.

Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu den Impfstoffen zusammen gestellt. Einen FAQ-Katalog zum Thema finden Sie hier.

Impfstoffe

Bitte beachten Sie die Impfabstände laut STIKO-Empfehlung:

Bei dem Impfstoff Comirnaty® (BioNTech) sollte die 2. Impfung nach 3-6 Wochen erfolgen, bei dem Impfstoff Spikevax® (Moderna) nach 4-6 Wochen, bei einer homologen Impfserie mit Vaxzevria® (AstraZeneca) nach 9-12 Wochen und bei einer heterologen Impfserie aus Vaxezevria® und Comirnaty® (Kreuzimpfung, Hybridimpfung) frühestens nach 4 Wochen.

Die STIKO weist darauf hin, dass es wichtig ist, die zweite Impfstoffdosis zeitgerecht wahrzunehmen!

Aktueller Hinweis zur Entnahme von Impfstoffdosen von Comirnaty®

Um sechs Dosen aus einem Vial von Comirnaty® entnehmen zu können, ist auf die Verwendung einer geeigneten Kombination aus Spritzen und/oder Nadeln hinsichtlich des Totraumvolumens zu achten. Die Kombination aus Spritze und Nadel sollte ein Totraumvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Sollte zum Aufziehen und Verimpfen einer Dosis nicht dieselbe Kanüle verwendet werden, ist – da das entsprechende Volumen in der Kanüle verbleibt – das Totraumvolumen der neuen, leeren Kanüle zu beachten, um Unterdosierung zu vermeiden.