Monoklonale Antikörpertherapie

Patientinnen und Patienten, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden und bei denen sich aufgrund von bestimmten Risikofaktoren ein schwerer Krankheitsverlauf bzw. eine stationäre Behandlung abzeichnet, können mit einer sogenannten monoklonalen Antikörpertherapie ambulant behandelt werden. Der Beginn der Infusionstherapie sollte möglichst innerhalb von fünf Tagen nach dem positiven PCR-Test erfolgen. 

Studien haben gezeigt, dass die Therapieoption für diese Patientengruppe mit spezifischen Risikofaktoren als individueller Heilversuch in Betracht gezogen werden kann. 

Voraussetzungen, die für die monoklonale Antikörpertherapie gegeben sein sollten:

  • die Erkrankten müssen sich am Beginn einer SARS-CoV-2-Infektion befinden (ein positiver PCR-Test sollte nicht älter als 72 Stunden sein) 
  • die Erkrankten sind 50 Jahre oder älter 
  • bei den Erkrankten liegen bestimmte Risikofaktoren vor (z.B. Adipositas, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronische Nierenerkrankungen)

Weitere Infos:

  • Ein Übersichtschema zur Gabe von SARS-CoV-2-spezifischen monoklonalen Antikörpern finden Sie hier.
  • Die Liste der Krankenhäuser, die an der Versorgung mit monoklonalen Antikörpern teilnehmen, finden Sie hier.
  • Die Informationssammlung der Fachgruppe COVRIIN finden Sie hier.
  • Das COVID-19-Medikament Xevudy kann in Kürze in Deutschland zur Behandlung von Risikopatienten eingesetzt werden. Das Präparat mit dem monoklonalen Antikörper Sotrovimab wird intravenös verabreicht und kann einen schweren Krankheitsverlauf vorbeugen. Es soll auch vor der Omikron-Variante schützen. Weitere Informationen finden Sie hier.