Symptomatische Patienten

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Mit dem Beschluss des Bewertungsausschusses in seiner 525. Sitzung wird die Regelung der KVWL nun größtenteils in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) überführt. Ab dem 1. Oktober 2020 gilt Folgendes:

Die Entnahme eines Abstrichs bei Vorliegen eines begründeten Verdachts einer SARS-CoV-2-Infektion im Zusammenhang mit dem etablierten PCR-Nachweis (GOP 32816, 32811) oder mit einem Antigennachweis (GOP 32779) kann mit der GOP 02402 (Wert rund 8 Euro) abgerechnet werden.

Wegen Omikron-Welle: Priorisierter Einsatz von PCR-Tests

Bitte beachten Sie die Änderungen durch den Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern vom 24. Januar 2022: Angesichts von Engpässen bei PCR-Tests infolge der Omikron-Welle sollen die Tests prioritär bei Risikopatienten sowie bei Personal in Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden. Dazu werden die Nationale Teststrategie und die Coronavirus-Testverordnung angepasst und die Details festgelegt.

Corona-Virusvariante: Abklärung bei positivem PCR-Test jetzt möglich

Für die Corona-Testungen gibt es einige neue Regelungen. Bei einem positiven PCR-Test können Ärzte jetzt eine Untersuchung auf eine Virusvariante veranlassen. Anspruchsberechtigt sind alle Personen mit einem positivem PCR-Testergebnis – auch symptomatische Patienten, die im Rahmen der Krankenbehandlung getestet wurden. Ziel ist es, die sich ausbreitenden SARS-CoV-2-Varianten B.1.1.7., B.1.351 und B1.1.28 schnell zu erkennen.

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